Fernradweg Amsterdam-Berlin

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Zwei attraktive europäische Metropolen voller Gegensätze als Start und Ziel.
Unterwegs ein beständiger Wechsel aus ländlicher Idylle, kleinstädtischer Beschaulichkeit und Großstadt-Flair.
Vielfältige Landschaften. Unterschiedlichste Sehenswürdigkeiten. Zwei Klimazonen. Zwei Länder, zwei Sprachen, ein Dutzend Mundarten – aber man versteht sich bestens: Genussvolles Reisen auf zwei Rädern. Hartelijk welkom – herzlich willkommen!

Der internationale Fernradweg Amsterdam-Berlin ist ein Initiativ-Radweg, der die niederländische und die deutsche Hauptstadt über rund 820 Fahrradkilometer miteinander verbindet. Sein herausragendes Merkmal ist eine Abfolge attraktiver Mittel- und Großstädte, die sich wie auf einer Perlenkette in passenden Etappenentfernungen anein­ander­reihen und sich mit guter radtouristischer Infrastruktur als interessante Übernachtungsorte anbieten. Sie bieten ausreichend Vielfalt an Gastronomie und Übernachtungs­möglichkeiten sowie Angebote für Stadtbummel und Abendprogramm.
Der Weg verläuft soweit wie möglich abseits des Autoverkehrs und ohne große Höhenunterschiede. Eine gute Bahnanbindung bietet beste Voraussetzungen für die An- und Abreise oder die Überbrückung einer Etappe mit der Bahn. Als Initiativradweg verfügt er heute über keine Beschilderung, insbesondere mit Hilfe von GPS-Navigation ist er aber gut befahrbar und muss sich auch ansonsten mit seinen Streckeneigenschaften hinter offiziellen Radwegen nicht verstecken.

Niederländischer Streckenabschnitt

In den Niederlanden werden zwei verschiedene Streckenvarianten angeboten:

  • eine Nordroute über rund 205 km über die Städte Hilversum, Amersfoort, Apeldoorn, Deventer und Enschede. Die Nordroute verläuft weitgehend auf regionalen Radrouten des niederländischen Knooppunt-Netzwerks, zwischen Deventer und Enschede über die niederländischen Fern-Radrouten LF19 und LF15 (Boerenlandroute).
  • eine Südroute über rund 250 km über die Städte Utrecht und Arnhem, die nahezu vollständig auf den niederländischen Fern-Radrouten LF7 (Oeverlandroute) und LF4 (Midden-Nederlandroute) verläuft.

Westfälischer Streckenabschnitt

Der westfälische Abschnitt führt über rund 175 km von Gronau über Bad Bentheim und Osnabrück bis nach Minden an der Weser. Dabei werden der Südzipfel der Grafschaft Bentheim, das Tecklenburger Land, das Osnabrücker Land und der Mühlenkreis durchquert.

Im gesamten Streckenabschnitt gibt es mit einer kleinen Ausnahme keine nennenswerten Höhenunterschiede zu überwinden. Diese Ausnahme ist die Überquerung des Wiehengebirges bei Bad Essen mit max. 160 m Meereshöhe, danach verläuft die Strecke über 50 km bis nach Minden im Flachland nördlich parallel zum Wiehengebirge. Trotz seiner geringen Höhe hat das Wiehengebirge durchaus die Funktion einer lokalen Wetterscheide, so dass sich der Radtourist in diesem Bereich gegenüber der Südseite über eine geringere Regenwahrscheinlichkeit und Gewitterneigung freuen kann.

Die östlichen zwei Drittel des westfälischen Streckenabschnitts verlaufen durch den Natur- und Geopark TERRA.vita, der seit Ende 2015 als UNESCO Global Geopark ausgezeichnet ist. Er ist der erste Themennaturpark mit Fokus auf „Faszination Erdgeschichte“ und umfasst über 40 ausgewiesene europäische Premium-Naturschutzgebiete sowie über 100 Naturdenkmale und geologische Phänomene. Auch radtouristisch ist der Geopark hervorragend erschlossen und wartet mit einem 4000 Kilometer umfassenden Radwegenetz auf. Der Fernradweg Amsterdam-Berlin führt mitten hindurch!

Ostfälischer Streckenabschnitt

Der ostfälische Streckenabschnitt (grüner Linienzug) zwischen Minden an der Weser über Hannover und Braunschweig nach Magdeburg an der Elbe ist mit rund 250 km das längste Teilstück der gesamten Strecke.

Zunächst verläuft die Strecke flach durch das Schaumburger Land. Hinter Bückeburg beginnt ein sanfter Anstieg nach Oberkirchen auf einen kleinen Ausläufer des Bückeberges (max. 180 m Meereshöhe), der dann bis Stadthagen wieder auf Flachlandniveau abfällt. Flach geht es auch weiter am Höhenzug des Deisters vorbei und durch das anschlie­ßende Calenberger Land. Im weiteren Streckenverlauf durch das ebenfalls flache Braunschweiger Land versperren dann bald auch keine Höhenzüge mehr den Blick auf den nur rund 40 Kilometer entfernten Harz, so dass bei klarer Sicht gut der Brocken (1141 m) zu sehen ist. Östlich von Braunschweig ändert sich die Landschaft wieder und wird hügeliger, südlich der Strecke erhebt sich hier der Höhenzug des Elms. Aber erst hinter Helmstedt gibt es im Lappwald und im Bartensleber Forst mit sanften Steigungen zwei Kuppen von jeweils 180 m Meereshöhe zu überwinden. Danach geht die Landschaft über in die Magdeburger Börde und fällt allmählich bis zur Elbe hin auf 50 m Meereshöhe ab.

Märkischer Streckenabschnitt

Der märkische Steckenabschnitt führt über rund 190 km von Magdeburg über Burg bei Magdeburg, Genthin, Brandenburg/Havel und Potsdam nach Berlin. Die Strecke führt komplett durchs Flachland, erst vor den Toren Berlins gibt es auf der Insel Wannsee und im Grunewald ein paar kleine Steigungen. Ab Magdeburg folgt die Strecke zunächst bis Lostau dem Elberadweg und durchquert dann das Jerichower Land über Burg bei Magdeburg und Genthin. Bei Wusterwitz trifft die Strecke erstmals auf die Havel und folgt ihr flussaufwärts über die Stadt Brandenburg, Werder und Potsdam bis nach Berlin.


  • Afstanden:
    • 615 kilometer (Vanaf de grens).
    • 820 kilometer (Vanaf Amsterdam).

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